WIR GRATULIEREN …

… den neu gewählten Bundesrätinnen – zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesratswahlen seit 1848 wurden gleichzeitig zwei Frauen in das höchste Exekutivamt gewählt. Wir wünschen Frau Amherd und Frau Keller-Sutter einen guten Start und hoffen, dass sie sich einsetzen für die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.

frauen- & Gesellschaftspolitische Themen

2018

Netzwerk  Istanbul Konvention 

Über 40 NGO's, darunter auch die FZBE, und Fachstellen haben sich als Netzwerk Istanbul-Konvention zusammengeschlossen und fordern eine konsequente, diskriminierungsfreie und inklusive Umsetzung dieses internationalen Übereinkommens. Mehr dazu:

MM 13.Nov_Netzwerk IK_de.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=Huhl6wUHErY

www.istanbulkonvention.ch

 

"Helvetia ruft"

Erste überparteiliche Bewegung der Frauen in die Politik

Wir machen mit - Sie auch? Nur gerade 69 Frauen gestalten aktuell die Schweizer Politik auf nationaler Ebene mit. 50 Jahre nach Einführung des Stimm- und Wahlrechts für alle sind Frauen in der Politik stark untervertreten. Alliance F hat gemeinsam mit Operation Libero im September 2018 die Kampagne "Helvetia ruft" auf die Beine gestellt. Ziel: Bei den Wahlen 2019 den Anteil der Frauen im Parlament erhöhen.

http://www.helvetia-ruft.ch

 

Für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung  -  22. September 2018 in Bern - Nationale Kundgebung  

Rund   20’000 Frauen und Männer haben am 22.9.2018 in Bern Lohngleichheit für Frau und Mann gefordert. Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Frauen- und Gleichstellungsorganisationen sowie Parteien hatte dazu aufgerufen, die Lohngleichheit einzufordern und sich deutlich für regelmässige Lohnkontrollen und Sanktionen ausgesprochen .  Der Nationalrat hat es am 24.9.2018  in der Hand, mit der Revision des Gleichstellungsgesetzes konkrete Massnahmen gegen die Lohndiskriminierung zu beschliessen: Alle vier Jahre sollen die Unternehmen Lohnanalysen durchführen und, falls nötig, die Frauenlöhne anpassen. 

Eindrücke der Kundgebung siehe zum Beispiel unter:

https://www.sgb.ch/themen/gleichstellung/artikel/details/deutliches-signal-an-das-parlament-rund-20000-demonstrieren-fuer-lohngleichheit/

https://www.srf.ch/sendungen/tagesschau/lohngleichheit-dalai-lama-in-der-schweiz-anschlag-in-iran

https://bpw.ch/media/archive1/News/2018/Rede_Bosshart_Kundgebung_enough_20180922.MP4?csrf=NjI0Nzk3NDEy

Zum Thema Lohngleichheit siehe auch die Plattform des EBG:

https://www.ebg.admin.ch/ebg/de/home/themen/arbeit/lohngleichheit.html

 

50 Jahre Frauenstimmrecht Stadt Bern

Am 25.5.2018 fand im Rathaus Bern die Feier "50 Jahr Frauenstimmrecht in der Stadt Bern" statt.  Die Stadtratspräsidentin Regula Bühlmann und der Stadtpräsident Alec von Graffenried luden alle bisherigen Stadträtinnen und Gemeinderätinnen seit 1968, den amtierenden Stadt- und Gemeinderat sowie weitere Gäste ein. Frau alt Bundesrätin Ruth Dreifuss hielt die Festrede. Eine Podiumsdiskussion gab Einblicke in das Politisieren von Politikerinnen der erste Stunde. Rund 200 Gäste nahmen teil. Siehe auch:

https://www.telebaern.tv/118-show-news/24313-episode-freitag-25-mai-2018#stimmrecht-seit-50-jahren-duerfen-frauen-mitreden

 

Gleichstellungsapéro in der FZBE

Montag 28. Mai 2018, 17:00 - 19:00 Uhr

Überparteiliche Begegnungs- und Austauschplattform zum Thema "Lohn(un)gleichheit" für alle interessierten und engagierten Organisationen, Gremien und Politikerinnen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, dazu aktiv unterwegs sind und/oder Aktionen durchgeführt haben/durchführen.

Auskunft unter Tel. 031 311 72 02

 

Mehr Frauen in die Politik: EKF fordert volles Engagement für halbe-halbe

Bern, 8. März 2018:  Am Internationalen Tag der Frau lanciert die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF den Videospot «halbe-halbe». Sie will damit mehr Frauen für politische Ämter motivieren – und die Parteien auffordern, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. 

2018_MM_Spot_halbe-halbe_8_mar-de.pdf

Spot siehe unter: www.frauenkommission.ch

 

 

Die Frauenzentrale BE ist Mitglied von alliance  F und setzt sich seit Jahren dafür ein, die Lohnungleichheit  zu thematisieren und Lösungen zu finden.  Wir stehen hinter der Medienmitteilung von alliance F:

Medienmitteilung, 28. Februar 2018

Lohngleichheit mit Bubenstreich auf Sankt Nimmerleinstag verschoben

Mit einem durchsichtigen Verzögerungsmanöver hat der Ständerat heute Vormittag die Revision des Gleichstellungsgesetzes an die Kommission zurückgewiesen. Es ist beschämend, dass der Ständerat auch 37 Jahre nach Einführung des Verfassungsgrundsatzes zur Lohngleichheit jegliche Entscheide für Massnahmen verweigert.

Mit einem Bubenstreich wurde die Revision des Gleichstellungsgesetzes aufgeschoben, indem ein in letzter Minute eingebrachter Rückweisungsantrag von Konrad Graber CVP (LU) die Unterstützung der SVP, FDP und der CVP-Männer fand.
 
Die Kommission solle noch einmal alternative Massnahmen finden. Das ist ein mehr als durchsichtiges Verzögerungsmanöver und nichts anderes als eine billige Ausrede. Schliesslich wurde in den letzten Jahren analysiert und Alternativen geprüft, was erst zum wirkungsvollen und unbürokratischen Ansatz der heutigen Vorlage geführt hat. Zudem wäre über Jahre Zeit gewesen, alternative Vorschläge zu suchen und einzubringen, darauf wurde vornehm verzichtet. Ständerätin Anita Fetz, SP (BL) sprach in dieser Hinsicht richtigerweise von „üblen Machenschaften, getarnt als väterliche Belehrungen“.
 
Die Freiwilligkeit ist nach 37 Jahren abgelaufen. Wir fordern den Ständerat auf, den Worten auch Taten folgen zu lassen und der Prokrastination endlich ein Ende zu setzen. Wir erwarten in der nächsten Session die Vorschläge für ein gutes und griffiges Gesetz.

Rund 50 Frauen von Wirtschaftsverbänden, Frauenzentralen und Frauenorganisationen haben heute die Diskussion im Bundeshaus mitverfolgt. Die Mitglieder von alliance F tolerieren diese Verzögerungstaktik nicht und werden den Druck erhöhen.

 

2017

Volksinitiative für eine starke Pflege

Der Pflegeverband SBK lanciert erstmals in seiner Geschichte eine Initiative. Der Beruf soll gefördert und massiv aufgewertet werden. Die Initiative fordert  «eine angemessene Abgeltung der Pflegeleistungen», «anforderungsgerechte Arbeitsbedingungen» und «Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung». Die Volksinitiative fordert damit die Anerkennung und Förderung der Pflegefachpersonen als zentralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone dazu, für genügend ausgebildete Pflegefachpersonen zu sorgen, und die Eigenständigkeit des Pflegeberufs gesetzlich zu verankern.

Mehr dazu unter:

http://www.sbk-be.ch/spezialseiten/volksinitiative-fuer-eine-starke-pflege.html

http://www.pflegeinitiative.ch/

 

  • Wir setzen uns ein: Seit langem und aktuell für die Lohngleichheit und engagieren uns für einen grösseren Frauenanteil in Führungsfunktionen in Politik und Wirtschaft
  • Wir weisen hin auf aktuelle Anlässe, zum Beispiel:  Women's March Zürich 18.3.2017; Aufruf_Flyer_18März2017_2.pdf
  • Wir nehmen Themen auf, die für politisch wichtige Frauenthemen länderübergreifend und in der Schweiz stehen -  siehe dazu die Medienmittelung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Mann und Frau EBG vom 18. November 2016:  https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64574.html
  • Wir weisen hin auf: Die Kürzung finanzieller Mittel durch den Nationalrat für das Eidg. Büro für Gleichstellung ist vorgesehen. Siehe dazu die Medienmitteilung alliancef_Dez16.pdf vom 1. Dezember 2016
  • Von Kürzungen finanzieller Mittel sind auch andere Vereine und Organisationen betroffen, die sich um Gleichstellungsthemen verdient machen und Dienstleistungen anbieten, z B. frac Biel 
  • Wir greifen gesellschaftspolitische Herausforderungen auf,  die Frauen und Männer betreffen laufend auf und vernetzen uns dazu,
  • zum Beispiel Zwangsheirat und ihre Bedeutung für unsere  Gesellschaft:  http://www.zwangsheirat.ch

frauen in der politik & wahlen

Auch wenn die FZBE parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist, setzen wir uns für Frauen als Politikerinnen ein und unterstützen die Wahlen im Kanton Bern in diesem Sinn.

Abstimmungen

Auch wenn die FZBE parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist, werfen wir Fragen zu frauen- und gesellschaftspolitischen Themen auf.