frauen- & Gesellschaftspolitische Themen

2018

AKTUELL:

Gleichstellungsapéro in der FZBE

Montag 28. Mai 2018, 17:00 - 19:00 Uhr

Überparteiliche Begegnungs- und Austauschplattform zum Thema "Lohn(un)gleichheit" für alle interessierten und engagierten Organisationen, Gremien und Politikerinnen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, dazu aktiv unterwegs sind und/oder Aktionen durchgeführt haben/durchführen.

Auskunft unter Tel. 031 311 72 02

 

Zivilgesellschaftliches Netzwerk begleitet die Umsetzung der Istanbul-Konvention

Am 1. April 2018 tritt in der Schweiz die Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) in Kraft.  Die Vertragsstaaten verpflichten sich mit der Konvention zu umfassenden Massnahmen. 

www.istanbulkonvention.ch

Dabei nimmt die Zivilgesellschaft eine starke Rolle in der Umsetzung und für das Monitoring der Konvention ein. In der Schweiz wird derzeit ein zivilgesellschaftliches Netzwerk zur Begleitung und Überwachung der Umsetzung der Konvention aufgebaut. Dieses setzt sich aus Nichtregierungsorganisationen und Fachstellen aus den Bereichen Gewalt, Gleichstellung und Menschenrechte zusammen. Die FZBE ist bestrebt, für den Kanton Bern ab 2018 Teil des Netzwerkes zu sein.

20180327_Istanbul-Konvention Convention Istanbul_Netzwerk Réseau.pdf

 

Mehr Frauen in die Politik: EKF fordert volles Engagement für halbe-halbe

Bern, 8. März 2018:  Am Internationalen Tag der Frau lanciert die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF den Videospot «halbe-halbe». Sie will damit mehr Frauen für politische Ämter motivieren – und die Parteien auffordern, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. 

2018_MM_Spot_halbe-halbe_8_mar-de.pdf

Spot siehe unter: www.frauenkommission.ch

 

 

Die Frauenzentrale BE ist Mitglied von alliance  F und setzt sich seit Jahren dafür ein, die Lohnungleichheit  zu thematisieren und Lösungen zu finden.  Wir stehen hinter der Medienmitteilung von alliance F:

Medienmitteilung, 28. Februar 2018

Lohngleichheit mit Bubenstreich auf Sankt Nimmerleinstag verschoben

Mit einem durchsichtigen Verzögerungsmanöver hat der Ständerat heute Vormittag die Revision des Gleichstellungsgesetzes an die Kommission zurückgewiesen. Es ist beschämend, dass der Ständerat auch 37 Jahre nach Einführung des Verfassungsgrundsatzes zur Lohngleichheit jegliche Entscheide für Massnahmen verweigert.

Mit einem Bubenstreich wurde die Revision des Gleichstellungsgesetzes aufgeschoben, indem ein in letzter Minute eingebrachter Rückweisungsantrag von Konrad Graber CVP (LU) die Unterstützung der SVP, FDP und der CVP-Männer fand.
 
Die Kommission solle noch einmal alternative Massnahmen finden. Das ist ein mehr als durchsichtiges Verzögerungsmanöver und nichts anderes als eine billige Ausrede. Schliesslich wurde in den letzten Jahren analysiert und Alternativen geprüft, was erst zum wirkungsvollen und unbürokratischen Ansatz der heutigen Vorlage geführt hat. Zudem wäre über Jahre Zeit gewesen, alternative Vorschläge zu suchen und einzubringen, darauf wurde vornehm verzichtet. Ständerätin Anita Fetz, SP (BL) sprach in dieser Hinsicht richtigerweise von „üblen Machenschaften, getarnt als väterliche Belehrungen“.
 
Die Freiwilligkeit ist nach 37 Jahren abgelaufen. Wir fordern den Ständerat auf, den Worten auch Taten folgen zu lassen und der Prokrastination endlich ein Ende zu setzen. Wir erwarten in der nächsten Session die Vorschläge für ein gutes und griffiges Gesetz.

Rund 50 Frauen von Wirtschaftsverbänden, Frauenzentralen und Frauenorganisationen haben heute die Diskussion im Bundeshaus mitverfolgt. Die Mitglieder von alliance F tolerieren diese Verzögerungstaktik nicht und werden den Druck erhöhen.

 

2017

Volksinitiative für eine starke Pflege

Der Pflegeverband SBK lanciert erstmals in seiner Geschichte eine Initiative. Der Beruf soll gefördert und massiv aufgewertet werden. Die Initiative fordert  «eine angemessene Abgeltung der Pflegeleistungen», «anforderungsgerechte Arbeitsbedingungen» und «Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung». Die Volksinitiative fordert damit die Anerkennung und Förderung der Pflegefachpersonen als zentralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone dazu, für genügend ausgebildete Pflegefachpersonen zu sorgen, und die Eigenständigkeit des Pflegeberufs gesetzlich zu verankern.

Mehr dazu unter:

http://www.sbk-be.ch/spezialseiten/volksinitiative-fuer-eine-starke-pflege.html

http://www.pflegeinitiative.ch/

 

  • Wir setzen uns ein: Seit langem und aktuell für die Lohngleichheit und engagieren uns für einen grösseren Frauenanteil in Führungsfunktionen in Politik und Wirtschaft
  • Wir weisen hin auf aktuelle Anlässe, zum Beispiel:  Women's March Zürich 18.3.2017; Aufruf_Flyer_18März2017_2.pdf
  • Wir nehmen Themen auf, die für politisch wichtige Frauenthemen länderübergreifend und in der Schweiz stehen -  siehe dazu die Medienmittelung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Mann und Frau EBG vom 18. November 2016:  https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64574.html
  • Wir weisen hin auf: Die Kürzung finanzieller Mittel durch den Nationalrat für das Eidg. Büro für Gleichstellung ist vorgesehen. Siehe dazu die Medienmitteilung alliancef_Dez16.pdf vom 1. Dezember 2016
  • Von Kürzungen finanzieller Mittel sind auch andere Vereine und Organisationen betroffen, die sich um Gleichstellungsthemen verdient machen und Dienstleistungen anbieten, z B. frac Biel 
  • Wir greifen gesellschaftspolitische Herausforderungen auf,  die Frauen und Männer betreffen laufend auf und vernetzen uns dazu,
  • zum Beispiel Zwangsheirat und ihre Bedeutung für unsere  Gesellschaft:  http://www.zwangsheirat.ch

frauen in der politik & wahlen

Auch wenn die FZBE parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist, setzen wir uns für Frauen als Politikerinnen ein und unterstützen die Wahlen im Kanton Bern in diesem Sinn.

Abstimmungen

Auch wenn die FZBE parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist, werfen wir Fragen zu frauen- und gesellschaftspolitischen Themen auf.